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Don't stop at the red light

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 tl;dr -  Recently the astronomy students' group 'astrocusanus' has started remote imaging of various celestial objects using the observatory 'torretta' on the roof of our neighboring school IPC. Maximilian Komar laid his focus upon hydrogen clouds that emit most of their light in the deep red color. The highlights are shown here. As our faithful readers learned in our last blog article, our astronomy group sought and found a way to at least partially overcome the limitations imposed by the ongoing pandemic. We went remote! The refractor dwelling in the dome on the roof of our neighboring school 'Istituto pluricomprensivo di Brunico' may be small however, it does the trick. Along with a black and white CMOS cam from Starlight XPress it delivers free and sharp images straight to our junior astronomers' hard disks, where they then linger for further processing with the free software Siril. Recently Maximilian Komar, who is about to graduate from our school...

Against stellar distancing - Astrocusanus goes remote!

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 After a gap year our students' astronomy group is back in business!  It is true, the hassle of the Covid pandemic has thwarted even our keenest and most devoted members for a while. However, the halt was only temporary and now, in the midst of the second wave, we have successfully overcome the painful 'stellar distancing'. You ask how we managed to do so, although the curfew hooks its cruel claws still into us? We went remote! Ever since its installation we have kindly been allowed to use the observatory 'torretta' on the roof of our neighboring school 'Istitituto Plurocomprensivo Brunico', an opportunity for which we are infinitely grateful. So far we have only used it occasionally for lunar and solar observations, now are attempting our first dives into deep space.  Fig. 1: Torretta observatory in action. The telescope is a 6-inch refractor with a  focal length of 1000mm on a GM2000QCI mount. A Starlight Xpress Trius SX694 cam with color filter wheel is a...

A stellar university experience

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*************************************************************************** This is the English version of our blog article from 30 September 2019. Translation by Vera Oberhauser (5aR). *************************************************************************** At the beginning of the 2019/2020 school year, three students of the astronomy group were given the very special opportunity to undertake an internship at the university observatory in Munich. Dr. Arno Riffeser, who was born in Eppan and is a very dear friend of our astronomy group took Pauline, Dominik and Vera under his wings and granted them an insight into the world of an astrophysicist. Vera describes this five day adventure in the following report. Once again, September was just around the corner which for a lot of us meant back to school season. Before we let that happen though, some students of our astronomy group went out into the field! Pauline (Matura 2019), Dominik (5dR) and Vera (5aR) set off for Mun...

Hunting down some supernovae

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******************************************************************* This is the English version of our blog article from 22 April 2019. Translation by Johannes Rubner (3aR) . ******************************************************************* The small town Ponte di Piave, located in the Po Plain, is home to a very special person; an elderly, very lovable gentleman. You would‘ve never guessed the kind of predator that lies behind that kind face. Paolo Campaner, that's his name, is actually one of the world‘s best and most renowned supernova-hunters; he was able to track down an astonishing number of 12 of these star explosions in the last five years, which is an amazing achievement, especially in such a highly competitive field. But what is a supernova? Whenever a huge, massive star has reached the end of its lifespan, it doesn’t simply disappear: It dies in a huge explosion; you could say it dies with passion. One of these explosions can release such tremendous amoun...

Reiff-Preis 2019

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Bereits seit vielen Jahren schreibt die Reiff-Stiftung den "Reiff-Förderpreis für Schul- und Amateurastronomie" aus. Nachdem wir bereits im Jahre 2011 diesen mit 3000 Euro dotierten Preis mit großer Freude einheimsen konnten, war uns dieser Erfolg heuer erneut vergönnt. Mit der Auszeichnung wurden die vielfältigen und erfolgreichen Projekte der vergangenen Jahre honoriert, wie z.B. die Bestimmung der Masse des Uranus , die  Entdeckung eines veränderlichen Sterns im Sternbild Einhorn , die  Distanzbestimmung des Kometen Wirtanen oder die  Spektroskopie des Riesensterns VV Cephei . Bild 1: Die Urkunde über den ersten Preis fand einen gebührenden Platz an der Pinnwand unserer Astrogruppe. Nachdem der erste Freudenrausch langsam abgeklungen ist, haben wir uns schon wieder an die Projektarbeit gemacht. David und Johannes, zwei technikaffine Schüler der Astrogruppe planen eine von einem Raspberry Pi gesteuerte All-Sky-Kamera zu bauen, also eine Kamera, welche den gesam...

Déjà-vu

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"Als Déjà-vu bezeichnet man eine Erinnerungstäuschung, bei der eine Person glaubt, ein gegenwärtiges Ereignis früher schon einmal erlebt zu haben. [...] Ein Déjà-vu tritt beim gesunden Menschen vereinzelt spontan, im Zustand der Erschöpfung oder bei Vergiftungen, aber auch in Träumen gehäuft auf." So warnt Wikipedia. Am 10. Oktober 2019 hatte ich, wie auch etliche weitere Personen die im Foyer des Krankenhauses von Bruneck zugegen waren, plötzlich das Gefühl, das gerade stattfindende Ereignis schon einmal durchlebt zu haben. Doch glücklicherweise waren weder ein trügerischer Tagtraum, noch ein Anfall kollektiver Erschöpfung, noch eine vergeltungswürdige Vergiftung durch irgend ein fest/flüssig/gasförmiges Agens die Ursache. Im Gegenteil! Der Verein "Lichtung/Girasole" hatte zu seiner alljährlichen Ausstellungseröffnung geladen und dieses Jahr, zu unserer großen Freude, wieder mit Beteiligung der Astronomiegruppe "astrocusanus"! Zuletzt gab es dieses Jo...

Die drei Praktikanten

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Drei Schüler der Astronomiegruppe hatten zu Beginn des Schuljahres 2019/20 die ganz besondere Möglichkeit, an der Universitätssternwarte in München ein Praktikum zu absolvieren. Der gebürtige Eppaner und Freund der Astrogruppe Dr. Arno Riffeser nahm Vera, Pauline und Dominik unter seine Fittiche und gewährte ihnen fünf Tage lang Einblick in die Welt eines Astrophysikers.  Vera berichtet im nachstehenden Bericht über die Erlebnisse! ************************* Im September war es wieder soweit und viele mussten die Schulbank drücken. Zuvor hieß es aber noch für einige unserer Astrogruppe ab in den Außendienst! Pauline (Matura 2019), Dominik (5dR) und Vera (5aR) machten sich auf nach München zur Sternwarte der Ludwig Maximilian Universität. Dr. Arno Riffeser, welcher dort seinen Arbeitsplatz hat, lud nämlich zum fünftägigen Praktikum inklusive einer Nächtigung am Wendelstein Observatorium ein — und das wollten wir uns nun wirklich nicht entgehen lassen! Montag, 2. Septembe...

Interview mit Davide Cenadelli

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So wie bereits vor einem Jahr fand auch während den diesjährigen Weihnachtsferien das ESO Astronomie-Camp in Saint Barthelemy im Aostatal statt. 53 Jugendliche aus aller Welt in den italienischen Alpen, und alle wollten sie mehr über die Geheimnisse, welche das Universum verbirgt, wissen. Dieses Jahr waren "Exoplaneten" das Hauptthema und, da es das Wetter glücklicherweise erlaubte, wurden fast täglich Beobachtungen im nahegelegenen Observatorium durchgeführt. Dort traf man dann die beiden Astronomen Andrea Bernagozzi und Davide Cenadelli an, mit welchen man dann sowohl mit dem Teleskop als auch mit dem bloßen Auge den Nachthimmel erforschte. Im Laufe des Camps hielten diese beiden auch einige Vorlesungen, bei welchen sich vor- und nachher immer die Möglichkeit ergab, ungeklärte Fragen zu stellen; ob es nun Fragen über während den Vorlesungen angesprochene Thematiken waren oder auch über ganz andere Mysterien des Universums, keine blieb unbeantwortet! Viele wollten auch meh...

Auf Pirsch am Frühlingshimmel

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In der Poebene, in Ponte di Piave, lebt in einer beschaulichen Wohnsiedlung ein liebenswürdiger, älterer Herr, welchem man auf den ersten Blick nicht anmerkt, dass er in Wahrheit ein gewieftes Raubtier ist! Paolo Campaner, so sein Name, ist nämlich einer der erfolgreichsten Supernovajäger der Welt und hat, trotz der harten Konkurrenz durch vollautomatische Suchprogramme der Profiastronomen, in den letzten fünf Jahren ganze 12 dieser fernen Sternenexplosionen "erbeutet"! Was sind Supernovae? Als Supernova-Explosion bezeichnet man die extrem heftigen Ereignisse am Ende des Lebens eines massereichen Sterns. Bei dessen Kollaps kann soviel Energie freigesetzt werden, dass die Supernova das kombinierte Licht aller anderen Sterne ihrer Heimatgalaxie überstrahlt und so über hunderte Millionen Lichtjahre hinweg sichtbar wird. Supernovaereignisse sind selten! In unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, rechnet man etwa alle 50 Jahre mit einem solch gewaltigen Leuchtfeuer. Das näch...

Westwärts

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Nach mehrjähriger und geduldig ertragener Askese sollte es für die Astrogruppe im April 2019 endlich wieder mal auf eine Reise gehen! Einer Anregung unseres rührigen Mitglieds Dominik folgend, wollten wir Herrn Prof. Günther Dissertori von der ETH Zürich an seinem "Arbeitsplatz" besuchen, am Forschungszentrum CERN in Genf. Dort ruht in einer Tiefe von etwa 100 m unter der schweizer-französischen Grenze der LHC, der Large Hadron Collider, eine Maschine der absoluten Superlative! Die lange und beschwerliche Busfahrt von Bruneck bis Genf wollten wir jedoch nicht in einem Streich zurücklegen, sondern uns - Vorfreude ist die schönste Freude - zuvor ordentlich auf das nahende Highlight einstimmen! So fiel die Wahl auf das Science Centre Technorama in Winterthur und auf das Kernkraftwerk Gösgen als zusätzliche Programmhighlights. Die beiden Städte Zürich und Bern sowie das Berner Wohnhaus von Albert Einstein planten wir "im Vorbeigehen" mitzunehmen. Gesagt, getan! Am ...

46P/Wirtanen - Die Haartracht des Kometen

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Der Komet 46P/Wirtanen war im Dezember 2018 unser favorisiertes Beobachtungsobjekt. Im Blogartikel vom 31. Dezember berichtete ich von unserer gelungenen Entfernungsbestimmung durch die Zusammenarbeit mit einem indischen und einem deutschen Amateurastronomen. In diesem Artikel nun soll es um unseren genauen Blick auf "des Pudels Kern" gehen, sprich um die Suche nach Strukturen in der inneren Gashülle des Kometen, der sog. "Koma". Der Name Koma stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Haar". Damit war also unsere Forschungsfrage gefunden: "Hat Wirtanen die Haare schön?" Gelangt ein Komet in Sonnennähe, so beginnen leicht flüchtige Substanzen durch die gestiegene Lichteinwirkung zu sublimieren. Diese Moleküle bilden nach und nach eine große Gashülle um den Kometenkern und machen den Kometen am Himmel zu einem mal mehr, mal minder auffälligen Objekt. Die Ausgasung geschieht keinesfalls in gleichem Maße über die ganze Oberfläche des Kom...