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Finale!

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Die drei eifrigen Mitglieder der Astrogruppe Lisa Niederbrunner (4aR), Vera Oberhauser (3aR) und Dominik Moser (3dR) stehen im Finale des länderübergreifenden Wissenschaftswettbewerbs "Junge Forscher gesucht" . Mit ihrer Arbeit zu einem von der Astronomiegruppe neu entdeckten, variablen Stern im Sternbild "Einhorn" gelang es den Dreien, die Südtiroler Jury zu überzeugen und somit als einer von zwölf Finalisten nach Innsbruck entsandt zu werden. Dort gilt es, am 19. und 20. April 2018 einen Stand zum Projekt aufzubauen und die eigene Arbeit in 30 Minuten auf Englisch vorzustellen und zu "verteidigen".  Als Prämie winken Geldpreise von bis zu 3.000 Euro. Der Stern mit der zugegeben etwas sperrigen Bezeichnung USNO-A2.0 0825-02657246 ging der Astrogruppe vor etwa einem Jahr bei der Beobachtung des Exoplaneten Corot-18b als Beifang zufällig ins Netz und zeigte in der mehrstündigen Aufnahmeserie eine deutliche Helligkeitsvariation. In einer zweimonatigen Kamp...

Catch a star 2017

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Gut Ding braucht Weile, und bei besonders guten Dingen dauert diese Weile schon mal fast zehn Jahre! So lange hat die Astrogruppe für die Umsetzung ihres letzten Projekts gemessen! Und es zahlte sich aus, denn es brachte uns den 2. Platz beim internationalen Wettbewerb " Catch a Star " der European Association for Astronomy Education EAAE und der Europäischen Südsternwarte ESO ein. Aber der Reihe nach... Auf meine subtile Anregung hin haben sich die beiden engagierten Zweitklässler und Astrogruppen-Neuzugänge Elina Hell Messner   (15) und Maximilian Komar  (15) im vergangenen Herbst gleich an die Umsetzung ihres ersten Projekts gemacht: Der Bestimmung der Eigenbewegung des Doppelsterns 61 Cygni . Bild 1: Maximilian und Elina beim Spektroskopieren von 61 Cygni. 61 Cygni ist mit nur elf Lichtjahren Distanz eines der uns nächsten Sternensysteme. Es kann im Sommer und Herbst im Sterngewimmel der Milchstrasse im Sternbild Schwan gut beobachtet werden und ist mit etwa 5...

ESO Astronomy Camp 2017

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von Lisa Niederbrunner Es klingt nach einem Traum: Eine Woche lang in den italienischen Alpen verbringen, inmitten einer verschneiten Winterlandschaft, welche einem Märchen entsprungen zu sein scheint, dort mit professionellen Astronomen zu Abend essen und die sternenklare Nächte nutzen, um das Universum zu beobachten. Dieser Traum wurde für mich und gleichaltrige Schüler Wirklichkeit!   Bild 1: Die Teilnehmer des ESO Astronomy Camps 2017 (Nikki Miller) Bereits zum fünften Mal fand heuer das ESO Astronomy Camp im italienischen Aostatal statt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, neben Experimenten und Vorlesungen auch praktische Erfahrungen im Umgang mit Teleskopen zu sammeln. Bewerben konnte sich jeder zwischen 16 und 18 Jahren. Die einzige Voraussetzung: die Leidenschaft für Astronomie. Insgesamt trafen über 190 Bewerbungen aus 19 verschiedenen Ländern ein, von denen lediglich 54 ausgewählt wurden und ich hatte das Glück, mit dem italienischen Stipendium des INAF (I...

Astrogruppe auf Achse

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Am Dienstag, den 16. Januar 2018 haben sich elf Mitglieder der Astrogruppe auf den Weg in die Provinzhauptstadt Bozen gemacht, um dort im Hause der Eurac  das Wissenschaftskabarett "Das Universum ist eine Scheißgegend"  zu genießen.   Der  Astronom Dr. Florian Freistetter, der Molekularbiologe Prof. Dr. Helmut Jungwirth sowie der preisgekrönte Kabarettist Martin Puntigam informierten auf unterhaltsame Weise zwei Stunden lang über so wichtige Themen wie: "Wie macht man Bier hochprozentiger?",  "Warum sollte man den Ehering abstreifen, ehe man sich flüssigen Stickstoff über die Hand gießt?",  "Wozu Pinguinexkremente sonst noch gut sind!" oder  "Wie schafft man es, dass Erde und Mars ihre Plätze tauschen?".   Lachhafte Lehren und lehrhafte Lacher waren garantiert! Im Anschluss an die zweistündige Show gab's noch eine Bierverkostung, wenn auch in homöpathischer Dosierungen, nur die mittels flüssigem Stickstoff gezauberte Salz...

Spätschicht im Observatorium

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Die länger und länger werdenden Herbstnächte werden von unserer Astronomiegruppe in den meisten Fällen photometrisch genutzt. Die Photometrie, also die Messung der Lichtmenge von variablen Sternen oder Exoplanetentransits ist unser Steckenpferd, da kennen wir uns aus! Ist das Setup erst mal aufgebaut und angeworfen, arbeiten Montierung, Teleskop, Kamera und Rechner weitgehend einträchtig und eigenständig und unser Eingreifen ist im (leider allzu seltenen) Idealfall nur bei der Durchführung des Meridianflips nötig. Läuft es weniger glatt, muss schon mal eine plötzlich abbrechende Verbindung zur CCD-Kamera  hastig geflickt werden (tritt vorzugsweise immer zum heikelsten Zeitpunkt der Lichtkurve auf) oder die Korrekturplatte der Teleskopoptik von Tau oder gar von Eis freigeföhnt werden. Unerfreulich unterhaltsam ist es auch, wenn alle Sterne klangheimlich aus dem Bild zu driften beginnen, weil in der Kälte bockig gewordene Kabel am Teleskop zerren oder, auch ein kurzweiliger Klassik...

Nachthimmelshelligkeit an unserem Beobachtungsposten

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Im heurigen Schuljahr hat die Astrogruppe bis dato 16 Beobachtungen im Observatorium der Schule absolviert. Die meiste Beobachtungszeit wurde wieder in unser Langzeitprojekt "CY Aquarii" investiert und der Ertrag von 13 aufgezeichneten Maxima dieses variablen Sterns lässt sich sehen. Aber auch die Spektroskopie des Sterns VV Cephei kam dieses mal als beachtlicher Brocken dazu. Andere Ziele waren Uranus und seine Monde, der nahe Doppelstern 61 Cygni, die Zwergnova IP Pegasi und ein paar Asteroiden. Seit dem Jahr 2012 muss unsere Gruppe ihre Beobachtungen glücklicherweise nicht mehr vom lichtverschmutzten Standort in der Schulzone aus machen, sondern hat abseits der Stadt auf 1600 m Meereshöhe ein ideales, weil finsteres Quartier gefunden. Die Helligkeit des Nachthimmels wird dort regelmäßig von uns mit einem sogenannten "Sky Quality Meter" (SQM) gemessen und protokolliert. In den folgenden Diagrammen werden einige der heurigen Messreihen vorgestellt. Auf der x-Ac...

Wie wir (fast und ein Jahr zu spät) eine Nova entdeckt hätten...

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Eigentlich hatte die Astrogruppe nach der intensiven und nervenaufreibenden Suche nach der Nova M31N 2008-12a im vergangenen Schuljahr 2016/17 (siehe den ausführlichen Bericht auf unserer Homepage) die Schnauze voll von sich zierenden, extragalaktischen Explosionen. Als aber David Gruber vom Planetarium Gummer den Link auf das Astronomer's Telegramm 10955 auf der Facebookseite der Astrogruppe zusammen mit dem Kommentar 'Zur Zeit gibt es eine 16-mag-Nova in M31 zu sehen!" postete, war die Entscheidung keine schwierige... Maximilian Komar aus der 2eR reagierte als erster auf meinen Aufruf in unserer Astro-Whatsapp-Gruppe und erklärte, den Kampf mit der Nova aufnehmen zu wollen. Nach einigem Hin und Her fiel die "Wahl der Waffen" schließlich auf T7 , einem in Spanien residierenden Teleskop des Netzwerks itelescope . Noch in derselben Nacht entstanden zehn einminütige Aufnahmen. Das Ergebnis ist nachstehend zu sehen. Im Bild: Die Andromedagalaxie M31 mit der...